2150 – Eine Zukunftsvision

Projektentwicklung Medien
von anonym

Das Ziel des Projektes war es eine fiktive Zukunft zu gestalten in der auf unsere jetzige Zeit weitere Pandemien folgen und Menschen immer mehr isoliert werden müssten. Dahinter stand die Frage was mit uns passieren würde, würden wir weniger oder gar keine Berührung mehr erfahren  und wie diese Menschen reagieren würden, wenn Berührung plötzlich wieder möglich wäre. Dabei geht es in das Jahr 2150, wodurch gerade so viele Generationen übersprungen werden, wie es nötig ist, um ganz neue Verhaltensmuster und neue „Normalzustände“ zu erlernen.

Wie wird die Welt im Jahre 2150 aussehen? Sie liegt nur einige Generationen nach uns und ist dennoch so fern. Und was, wenn weitere Pandemien auf die von Corona jetzt im Jahr 2021 folgen? – Wenn jeder menschliche Kontakt zur Gefahr wird und gemieden werden muss. Wie werden die Menschen leben, und wie werden sie, sollte menschliche Interaktion irgendwann einen Kickstart benötigen, Berührungen erlernen, nachdem sie selbst nie eine persönliche Erfahrung gemacht haben? Eine Freiheitskämpferin aus der Zukunft gibt uns Einblicke in ihr Tagebuch und teilt so mit uns, wie sie die Welt durch eine Idee und ihr Hilfsmittel wieder besser machen möchte; menschliche Annäherung wieder begreifbar und erfahrbar machen. Ausgeführt wurde dies durch eine schriftliche Arbeit in Form von Recherche, fiktiven Logbucheinträgen aus der Zukunft, Konzeption eines Hilfsmittels, sowie Audioaufnahmen. In der hier online gestellten Audioaufnahmen handelt es sich um einen Zusammenschnitt einiger Auszüge der eigentlichen Logbucheinträge.

„Es war sehr spannend sich mit den 2 Kernfragen des Projektes auseinanderzusetzen. Dennoch war es schwierig sich in die Zeit in 2150, eine ungewisse Zukunft, zu versetzen. Es gibt so viele Möglichkeiten in die sich die Welt bis dorthin entwickeln könnte, somit war es schwierig, sich auf einige wenige Dinge im Rahmen des Projektes zu konzentrieren.“

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