Geschichten aus dem Alltag eines Grenzmenschen®

Projektentwicklung Gesellschaft

Mein Projekt besteht aus 2 Comicstrips, bei denen ich zum ersten Mal mit einem Tablet gezeichnet habe. Vorab habe ich mir schon die Figuren und Szenen zurechtgelegt und nach ein paar Anläufen einen Stil gefunden, der mir gefallen hat. So sind dann nach und nach die beiden Comics entstanden.

Unter dem Titel „Grenzgeschichten grenzenlos“ startete das Kooperationsprojekt mit dem Grenzmuseum Schifflersgrund. Hierfür gründete ein Teil der Studierenden eine Gruppe von 6 Personen, die gemeinsam eine Webseite entwarfen, um das Museum auch unterwegs erlebbar machen. Meinen eigenen Beitrag für diese Webseite erarbeitete ich auf Basis der Zeitzeugenvideos.

Dabei blieb mir eine Zeitzeugin – Ursel Lange –  besonders im Gedächtnis, denn sie erlebte mit rund 4 Jahren die Grenzziehung hautnah mit. In ihrem Zeitzeugeninterview erzählt sie viele Geschichten aus dem Alltag an der Grenze. Geschichten, die beim ersten Mal hinhören oftmals harmlos wirken, aber bei genauerer Betrachtung tiefe Einblicke in das harte Leben der Grenzbewohner gibt. Da für mich auch die junge Generation eine wichtige Zielgruppe für diesen Teil der Weltgeschichte darstellt, wollte ich ein Medium, das sowohl den Erwachsenen als auch den Kindern die Thematik näherbringt. So entstand die Idee aus Frau Langes Alltagsgeschichten kurze Comic-Strips zu zeichnen.

„Ich nehme aus diesem Projekt mit, dass das Planen und Designen von Werken, die ein didaktisch wertvolles Ziel verfolgen, sehr herausfordernd und sehr durchdacht sein muss. Auch habe ich gelernt, dass selbst „einfache“ Zeichnungen, wie ein Comic, sehr viel Zeit in Anspruch nehmen.“

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